Vertrauen
Theresia verstand, dass sie den Weg nicht allein ging, dass Jesus sie an die Hand nahm.
Wenn sie über die Entdeckung ihres kleinen Weges schrieb, so wies die daraufhin, dass man zuerst Gott entdecken muss, seine unendliche barmherzige Liebe.
Von da an sah sie alles durch die "Brille der Barmherzigkeit".
Das erfordert natürlich ein riesiges Maß an Vertrauen.
Theresia wusste, wenn Gott sie um etwas bat und es schien ihr unmöglich, dann gelang es ihr, weil Gott in ihr wirkte.
"Ich fühle, wenn ich barmherzig bin, dann handelt Jesus in mir; je mehr ich mit ihm verbunden bin, desto mehr liebe ich ihn."
(Theresia von Lisieux)
Das ist ein Weg der Heiligkeit, der sich für uns alle öffnet: seine eigene Schwäche zu akzeptieren und sie Gott anzubieten, damit er in uns wirken kann.